Neue Anwendungen entwickeln und bestehende Software pflegen; dafür sind zurzeit insgesamt 508 Beschäftigte in zwei ZIVIT-Abteilungen zuständig. Allgemeine Fachverfahren betreut die Abteilung II, Zollfachverfahren die Abteilung III. Mehr als 200 Anwendungen werden momentan gepflegt. Parallel dazu laufen etwa 50 Software-Entwicklungsprojekte. Auftraggeber hierfür sind unter anderem der Bundesminister der Finanzen, die Zollverwaltung, die Bundessteuerverwaltung, das BADV sowie die Bundesanstalt für Immobilienangelegenheiten (BIMA).
Um diese Aufgaben bestmöglich erbringen zu können, müssen die zuständigen ZIVIT-Beschäftigten über ein umfangreiches methodisches und produktorientierte Know-how verfügen. Ständige Schulungen gewährleisten, dass ihr Wissen stets auf dem neuesten Stand ist und aktiv in den Prozess der Softwareentwicklung und -pflege einfließt. So kann das ZIVIT die Anforderungen seiner Auftraggeber mit den verschiedensten Programmiersprachen und -tools erfüllen. Dabei kommen unter anderen Java, COBOL, NATURAL, C, PHP sowie PL/SQL zum Einsatz. Das Entwicklungs- und Pflegeteam schafft Softwarelösungen für die unterschiedlichsten Plattformen wie etwa Unix, z/OS oder Windows. In den Datenbankprodukten ORACLE, DB-2, ADABAS, MySQL oder ACCESS setzt es methodisch erstellte Datenbankmodelle um. Darüber hinaus verfügt es über ein umfangreiches Know-how in den Bereichen Forms/Reports, HTML oder CSS.