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Erfolgreiche Bewerbung: IT-Rat benennt ZIVIT als DLZ-IT des Bundes

Eintrag vom 21.12.2009

Kundenorientierung, Innovation und hochqualifiziertes Personal: Das sind nur ein paar der Faktoren, die den Ausschlag dafür gaben, dass der Rat der IT-Beauftragten das Zentrum für Informationsverarbeitung und Informationstechnik (ZIVIT) als DLZ-IT des Bundes benannte. Das ZIVIT hat im Spätsommer seine Bewerbung eingereicht und konnte mit einem gelungen Mix aus Kompetenz und Services punkten.

Ein DLZ-IT des Bundes bedient die interne IT-Nachfrage und bietet IT-Leistungen sowie zentrale IT-Infrastrukturen ressortübergreifend an. Professionelle IT-Dienstleistungen, mit hoher Qualität verlässlich angeboten, ist eine wesentliche Zielmarke des ZIVIT. Der Direktor des ZIVIT, Hans-Georg Göhring, erklärt: "Wir werden als DLZ-IT des Bundes unsere Kundenorientierung und unseren Servicegedanken auf der Basis eines klaren Auftraggeber- und Auftragnehmerverhältnis konsequent ausbauen. Als DLZ-IT sind wir derzeit gut aufgestellt und wollen unsere Position auch weiter stärken." Die Bestätigung, einen Funktionsbereich mit IT-Aufgaben in ein DLZ-IT des Bundes umzuwandeln, obliegt dem Rat der IT-Beauftragten, in dem alle Bundesministerien vertreten sind. Die Benennung erfolgt einstimmig.

Die Einrichtung der DLZ-IT des Bundes erfolgt nach einem Transformationsplan und soll zu einer Bündelung des IT-Angebotes im Bund in leistungsstarken DLZ-IT führen. Grundvoraussetzungen für eine erfolgreiche Bewerbung sind der Ausbau des ressortübergreifendes IT-Angebots sowie die Konsolidierung des ressortinternen IT-Angebots. In der ersten Stufe werden die Kandidaten benannt und an den Mindestanforderungen wie eigene Rechenzentren und Hochverfügbarkeit sowie individuelle IT-Produktportfolios für den Auf- und Ausbau der DLZ-IT des Bundes gemessen. Darauf folgen zwei weitere Bewährungsstufen, die sowohl für einen einheitlichen Rahmen für Prozesse und Organisationen aller DLZ-IT des Bundes als auch für eine abgestimmte und integrierte Leistungserbringung sorgen.

Hans-Georg Göhring betont: "Wir bieten eine bundesweite IT-Infrastruktur sowie einen 7 x 24-stündigen Betrieb zentraler Verwaltungsverfahren. Hinzu kommt die Entwicklung und Pflege von Software für die Bundesverwaltung in vielen Bereichen, insbesondere auf den Gebieten des Haushalts und der Personalnebenleistungen. Das sind unsere Alleinstellungsmerkmale, mit denen wir uns im Wettbewerb behaupten."

Die Projektgruppe des Rats der IT-Beauftragten der Bundesressorts (IT-Rat) legt wesentliche Grundprinzipien für die Arbeitsweise der künftigen DLZ-IT fest. Ziel ist es, einheitliche Leistungskataloge, transparente Abrechnungsmodelle und aussagekräftige Kennzahlen für die Leistungserbringung zu definieren.

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