Eintrag vom 28.09.2009
Die Leitung des Zentrums für Informationsverarbeitung und Informationstechnik (ZIVIT) weihte mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern samt Nachwuchs das erste Eltern-Kind-Büro (EKB) ein. Die Beschäftigten des ZIVIT in Frankfurt können sich ab jetzt bei Betreuungsengpässen um ihre Kinder am Arbeitsplatz kümmern. Playmobil statt Powerpoint - die ungewöhnliche, aber kindgerechte Einrichtung mit Spielzeug, Kuschelecke und Büchern begeisterte die Gäste. Das EKB ist mit einem vollständigen PC-Arbeitsplatz für den arbeitenden Elternteil eingerichtet.
Eltern kennen diese Situation: Die Tagesmutter oder die Schule fällt aus aus, der betreuende Großelternteil ist krank, im Kindergarten breitet sich eine ansteckende Krankheit aus oder ein Arztbesuch steht am frühen Nachmittag an. An solchen Tagen kann die Kinderbetreuung nicht gewährleistet werden. In der Regel bleibt dann nur eine Möglichkeit: Ein Elternteil muss zu Hause bleiben, um das Kind zu betreuen. Hans-Georg Göhring, Direktor des ZIVIT, sagt: "Ich begrüße es sehr, dass wir unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern jetzt eine schnelle und unkomplizierte Betreuungsmöglichkeit vor Ort anbieten können. Mit unserem ersten Eltern-Kind-Büro verbessern wir die Vereinbarkeit von Familien und Beruf." Bei der Umsetzung und der Einrichtung des EKB waren viele Helferinnen und Helfer beteiligt. Göhring dankte allen Beschäftigten, die dieses Projekt unterstützt, ihre Ideen eingebracht und das EKB ausgestattet haben. "Schließlich galt es unter anderem geeignete Räumlichkeiten zu finden und entsprechend herzurichten", so Göhring.
"Als Gleichstellungsbeauftragte des ZIVIT liegt mir besonders am Herzen, dass wir unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zukünftig die Sorge nehmen können, wie ihr Kind untergebracht wird, wenn die gewohnte Betreuung plötzlich und unerwartet ausfällt", erklärt Ute Krause. Das EKB soll neben der Vereinbarkeit von Familie und Beruf die Arbeitszufriedenheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fördern.
Die Leitung des ZIVIT betonte, dass im zunehmenden Wettbewerb um qualifiziertes Personal der Ausbau von familienfreundlichen Angeboten ein großer Pluspunkt bei der Gewinnung neuer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist. "Mit dem Eltern-Kind-Büro leisten wir neben der Gleitzeit, Teilzeit, Telearbeit und zahlreichen Kombimodellen einen weiteren wichtigen Beitrag zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Doch nicht nur die Nachwuchsgewinnung, sondern auch die Mitarbeiterbindung ist für die Zukunftsfähigkeit des ZIVIT entscheidend", bestätigt Krause.