Strategische Planung
Übergeordnete Ziele im Focus
Märkte und Branchenstrukturen verändern sich heutzutage fortlaufend.
Quelle: Martin Kurtenbach
Angesichts dieser Tatsache ist es eine wesentliche Aufgabe der Strategischen Planung (SPL), stets die unternehmerische Handlungsfähigkeit zu gewährleisten. Die Rentabilität und damit den Bestand der Behörde zu sichern, ist ihr Hauptziel.
Dabei richtet sich das strategische Handeln und Denken ausschließlich nach übergeordneten Zielen von vordergründigen Dringlichkeiten lässt es sich nicht beeinflussen
IT-Strategie als dauerhafter Entscheidungsprozess
Die IT-Strategie beschreibt diese Ziele in einer IT-Architektur und bildet sie mit dem Tool ADOit ab. Die Entwicklung der IT-Strategie ist als ein dauerhafter Entscheidungsprozess zu verstehen, in dem künftige IT-Architekturkomponenten unter Einbeziehung der Geschäftsziele ausgewählt werden. Damit liefert sie eine Reihe auf die Zukunft ausgerichteter Entscheidungen.
Marktbeobachtungen und Technologieforschung als vorrangige Aufgabe
Dass die Ziele der Strategischen Planung erreicht werden, hängt jedoch nicht nur von internen Voraussetzungen wie der Geschäftsstrategie, der IT-Architektur und der Organisation ab. Auch externe Faktoren wie die Technologie- und Marktentwicklung sowie die Anforderungen der Kunden spielen eine wichtige Rolle. Deshalb gehören Marktbeobachtungen und Technologieforschung zu den vorrangigen Aufgaben der SPL. Dabei untersucht die Strategische Planung, ob die bisherigen Konzepte in den vorhandenen Geschäftsfeldern den Geschäftserfolg auch in Zukunft sichern können. Ist dies nicht der Fall, muss die IT-Strategie des ZIVIT frühzeitig die dazu notwendigen Bedingungen schaffen. Die Strategische Planung ist also ein informationsverarbeitender Prozess, der die Anforderungen des ZIVIT und die der Kunden so mit den vorhandenen Potenzialen abstimmt, dass der langfristige Erfolg gesichert ist
SPL in der Praxis
In der Praxis bedeutet dies: Wenn das ZIVIT auf Kundenwunsch ein neues Produkt oder eine neue Anwendung einführt, ist zunächst der Kundenberater zuständig. Er klärt die genauen Erfordernisse und bezieht dabei die IT-Strategie mit ein. Auf der Basis der bereits vorhandenen Infrastrukturkomponenten wird dann die für das neue Verfahren erforderliche IT-Architektur erarbeitet. Ein entsprechendes Realisierungskonzept wird dem Kunden vorgeschlagen und mit ihm diskutiert. Erfüllt diese IT-Architektur mit schon bestehenden Hard- und Software- Komponenten die Anforderungen des Kunden, gibt die SPL in einer Entscheidungsvorlage das erarbeitete Umsetzungs- und Entwicklungskonzept frei. Ist dies nicht der Fall, sucht sie nach neuen Hard- oder Software-Komponenten und lässt diese testen. Wenn die Tests positiv verlaufen, werden die Hard- oder Software-Komponenten zur Realisierung des Fachverfahrens freigegeben. Um die dazu benötigten technischen Funktionalitäten braucht sich der Kunde selbst also nicht mehr zu kümmern.
